Vor dem Zahlen prüfen
Der häufigste Betrug beim Bezahlen mit Krypto ist eine ausgetauschte Zahlungsadresse: Die Seite sieht echt aus, aber die Adresse gehört jemand anderem. Frag vorher, ob diese Adresse wirklich zu dieser Domain gehört. Das gilt für Menschen und besonders für KI-Agenten, die selbstständig bezahlen.
So liest du das Ergebnis
| Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| Bewiesen | Wer die Domain kontrolliert, kontrolliert auch diese Adresse. ID MANDAT hat das geprüft. |
| Nur genannt | Der Betreiber nennt die Adresse in seiner Datei. Ein Beweis fehlt. Besser noch auf einem zweiten Weg bestätigen. |
| Andere Adresse bewiesen | Für die Domain ist eine andere Adresse bewiesen. Nicht zahlen, bevor du die Adresse auf einem zweiten Weg bestätigt hast. |
| Nicht bestätigt | Die Domain ist eingetragen, nennt diese Adresse aber nicht. |
| Domain nicht eingetragen | Es gibt keinen gültigen Eintrag. Das ist kein Beweis für Betrug, aber auch nichts, worauf du dich stützen kannst. |
| Ungültige Adresse | Form oder Prüfsumme stimmt nicht: meist ein Tippfehler, manchmal eine Manipulation. |
Was geprüft wird
- XRP Ledger: Die Domain nennt das Konto in ihrer
idmandat.json, und das Konto nennt die Domain in seinem FeldDomain. Beides zusammen ist der Beweis, wie auf der Seite ID MANDAT und der XRP Ledger beschrieben. - Ethereum und BNB Chain: Der Betreiber signiert mit seiner Wallet einen Satz, der die Adresse an die Domain bindet. Die Adresse ist auf allen Ethereum-kompatiblen Netzen gleich (Base, Polygon, Arbitrum und weitere), die Prüfung gilt für alle.
- Solana: Adressen können bisher genannt, aber noch nicht bewiesen werden. Mehr als „Nur genannt" gibt es dort heute nicht.
- Tippfehler: Bei Ethereum/BNB-Adressen mit gemischter Groß-/Kleinschreibung wird die eingebaute Prüfsumme (EIP-55) kontrolliert, bei XRP die Prüfsumme der Adresse. Eine verfälschte Adresse wird so erkannt, bevor sie jemandem gehört.
Für Agenten und Programme
Dieselbe Abfrage wie die Prüfung einer Domain, mit zwei zusätzlichen Angaben. Die Antwort enthält das Feld payment_check und ist wie sonst digital signiert.
GET https://idmandat.com/api/v1/verify?domain=beispiel.de&address=r…&chain=xrp
"payment_check": {
"domain": "beispiel.de",
"chain": "xrp",
"address": "r…",
"result": "proven",
"proof": "xrpl-account-domain",
"text": "Proven: …"
}
Mögliche Werte für result: proven, declared, different_from_proven, not_declared, domain_not_registered, invalid_address, unsupported_chain. chain kann entfallen, dann wird sie an der Form der Adresse erkannt. Für MCP gibt es das Werkzeug check_payment_address (domain, address, chain). Mehr in der API-Referenz.
Eine Regel, die sich für Agenten lohnt: Zahle nur, wenn result gleich proven ist. Bei allem anderen den Vorgang anhalten und einen Menschen fragen.
Für Betreiber: so kommt deine Adresse hinein
Trage die Adresse in deine idmandat.json ein. Genannt wird sie bei dem Agenten, der sie nutzt:
"references": { "onchain": ["r…", "0x…"] }
Bewiesen wird sie so: für XRP wie auf der XRPL-Seite beschrieben, für Ethereum/BNB mit der Wallet-Signatur wie bei So prüft ein Agent das Siegel. Dann zeigt auch das Siegel das Segment WALLET.
Was die Prüfung nicht sagt
- Sie sagt, wem eine Adresse gehört, nicht, ob die Firma seriös ist oder die Zahlung sicher. Wer die Domain selbst in der Hand hat, besteht die Prüfung auch als Betrüger.
- Sie ersetzt keine Rückfrage bei größeren Beträgen.
- Geprüft wird der bei ID MANDAT gespeicherte Stand, der bei der Eintragung und in der nächtlichen Nachprüfung erneuert wird. Ein Beweis, der vor wenigen Stunden entfallen ist, kann noch bis zur nächsten Nachprüfung angezeigt werden.
- Es wird nichts bezahlt, nichts gespeichert und kein Schlüssel berührt. Wir zählen nur, wie oft pro Tag abgefragt wird.
Du kannst die Seite XRPL mit den Einzelheiten zum Kontobeweis lesen oder die Prüfseite für Domains öffnen.
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